bug+fredecker ist aus einer frühen Zusammenarbeit im Studium Handwerksdesign entstanden. Schon in den ersten gemeinsamen Projekten wurde deutlich, dass wir uns in unserer Arbeitsweise sinnvoll ergänzen: zwischen Struktur und Detail, gestalterischer Sensibilität und konstruktivem Denken. Aus dieser Dynamik entstand der Wunsch, einen eigenen Weg zu gehen und ein Studio aufzubauen, das Gestaltung nicht nur atmosphärisch, sondern auch realistisch und präzise denkt.

“Ich entschied mich für eine handwerkliche Ausbildung, um tiefere Einblicke in Material, Konstruktion und Fertigung zu gewinnen. Beim Innenausbau von Luxusyachten lernte ich seltene und außergewöhnliche Verfahrenstechniken kennen, die mich bis heute inspirieren. Mein Studium „Handwerksdesign“ gab mir anschließend die Gelegenheit, meinen Blick zu schulen und konzeptioneller zu arbeiten. Daraus entstand der Wunsch, diese beiden Welten zu verbinden: Projekte von Anfang bis Ende zu begleiten und jeden Schritt vom Konzept bis zur konkreten Baubarkeit mitzudenken.”

Matten Fredecker

“Ich komme aus dem Tischlerhandwerk mit Schwerpunkt Möbelbau. Besonders der Entwurf meines Gesellen- und Meisterstücks hat mir damals gezeigt, dass mich neben der Ausführung vor allem die gestalterische Idee interessiert.

Nach der Ausbildung habe ich als Geselle gearbeitet, in Aachen und in Antananarivo, Madagaskar. Später habe ich Handwerksdesign an der Akademie Gut Rosenberg studiert und parallel den Meister absolviert.

In dieser Zeit wurde der Wunsch konkreter, Gestaltung und Handwerk auf einem eigenen Weg zu verbinden. Die Zusammenarbeit mit Matten im Studium hat schließlich den Anstoß gegeben, diesen Weg gemeinsam zu gehen.”

Conrad Bug

Konzept

Jedes Raumvorhaben beginnt mit den richtigen Fragen. Wir möchten verstehen, wer den Raum nutzt, welche Funktionen er erfüllen soll und welche Atmosphäre entstehen darf. Daraus leiten wir ein Konzept ab, das Kund:innen, Ort und Nutzung zusammenbringt.

In dieser Phase stimmen wir die wesentlichen Faktoren aufeinander ab: Funktion und Atmosphäre, Materialität und Licht, räumliche Qualitäten und persönliche Werte. Erste Ideen entwickeln wir analog — mit Skizzen, Moodboards und Materialmustern.

Entwurf

Auf Grundlage eines digitalen Aufmaßes übertragen wir die Räumlichkeiten in eine 3D-Planung. So lassen sich Proportionen, Möblierung, Beleuchtung, Laufwege und räumliche Zusammenhänge früh prüfen und aufeinander abstimmen. Die zuvor entwickelte Gestaltungsidee dient dabei als Leitgedanke für alle weiteren Entscheidungen.

Im Entwurf werden aus ersten Vorstellungen konkrete räumliche Lösungen. Gemeinsam mit unseren Kund:innen klären wir Materialität, Farben, Möbel, Licht und Nutzung im Detail. Fotorealistische Renderings machen die geplante Gestaltung vor der Umsetzung sichtbar. Dies erleichtert Entscheidungen und gibt Sicherheit, bevor die Planung in die Ausführung geht.

Konstruktion + Ausführungsplanung

Wenn der Entwurf steht, übersetzen wir ihn in baufähige Pläne für die Umsetzung. Dazu gehören Konstruktionszeichnungen, Materialangaben und Details, die unseren Handwerkspartnern als Auftragsgrundlage dienen. So wird aus dem gestalterischen Konzept eine Planung, die nachvollziehbar gefertigt und umgesetzt werden kann.

In dieser Phase stimmen wir auch die nächsten Schritte mit unseren Handwerkspartnern ab. Wir klären Zuständigkeiten, Abläufe und Schnittstellen, damit die Umsetzung bestmöglich vorbereitet ist. Für unsere Kund:innen reduziert das organisatorischen Aufwand und sorgt dafür, dass Gestaltung, Planung und Handwerk auf einer gemeinsamen Grundlage arbeiten.

Umsetzung

Während der Umsetzung bleiben wir als Ansprechpartner an der Seite unserer Kund:innen und Handwerkspartner. Wir begleiten den Ablauf, klären Rückfragen, stimmen Details ab und achten darauf, dass die gestalterische Idee auch in der Ausführung erhalten bleibt.

So wird aus Planung ein fertiger Raum. Durch die enge und verzahnte Abstimmung mit den beteiligten Gewerken werden offene Punkte und Fragen ziel- und zeitoptimiert geklärt. Am Ende stehen für uns selbstverständlich die gemeinsame Abnahme und Prüfung, ob die Projektumsetzung zur vollsten Zufriedenheit erfolgt ist.